Erfolgreicher Saisonabschluss bei Herbstregatta!

Nun ist die Regattasaison auch offiziell vorbei. Und sie endet, wie sie besser nicht hätte enden können: Mit zwei Norddeutschen Meistertiteln in zwei verschiedenen Kanusportarten an zwei Tagen.

Am Samstag ging es zunächst bei den Norddeutschen Meisterschaften im Kanu-Marathon in Neumünster an den Start. Marcel setzte sich bei ruhigen und sonnigen Bedingungen kurz nach dem Start an die Spitze des Feldes und bereits nach der ersten Wende konnte die Konkurrenz aus seinem Rennen nicht mehr folgen. Lediglich der Bremer Juniorenfahren Sirko Jessen (ebenfalls vom Störtebeker Bremer Paddelsport) blieb auf seiner Welle, sodass die beiden die ersten drei Runden auf dem Einfelder See als Führungsgruppe fahren konnten. Danach setzte Marcel sich ab, da er noch drei weitere Runden fahren musst, um seine insgesamt 26 Kilometer und fünf Portagen zu absolvieren, während Sirko bereits nach vier Runden ins Ziel fahren konnte.

Am nächsten Tag stand mit der 3. Störtebeker Herbstregatta direkt der nächste Wettkampf bevor. In diesem Jahr war das Event gleichzeitig auch die Norddeutsche Meisterschaft über die Classic-Distanz im Abfahrtsboot. Und auf dem eigenen Trainingsgewässer ließ Marcel nichts anbrennen: Mit über einer Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Martin Schubert (KRG Bremen) gewann er auf der 3,5 Kilometer langen Strecke, welche vom Torfkanal über die kleine Wümme bis zum Bootshaus des Störtebeker Bremer Paddelsport führte. Beendet war der Tag damit noch nicht, denn auch in der für ihn ungewohnten Canadier-Bootsklasse (C1) ging Marcel an den Start und belegte den dritten Platz hinter Paul-Lukas Lüken und Joscha Brüggemann (beide Oberalster Hamburg). Anschließend fuhr er gemeinsam mit Pelle Rück im C2 ebenfalls auf den dritten Platz. Im abschließenden K1-Mannschaftsrennen belegte er mit Pelle Rück den zweiten Platz. Den Vortritt lassen mussten sie nur Martin Schubert und Sirko Jessen (KRG Bremen).

Die noch junge Herbstregatte, das in diesem Jahr größte Abfahrtsrennen im Norden, war damit sportlich, vor allem aber mit seiner reibungslosen Organisation, vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern und motivierten Athletinnen und Athleten ein voller Erfolg und ein mehr als würdiger Abschluss der Wettkampfsaison 2026!