Was für eine Deutsche Meisterschaft!

Es ist doch immer wieder schön, wenn Pläne aufgehen. Insbesondere dann, wenn es sich um Trainingspläne handelt und man feststellen darf, das eine Top-Leistung zum perfekten Zeitpunkt abgerufen werden konnte. Genau das durften wir am vergangenen Wochenende erleben.

Bei den offenen Deutschen Meisterschaften im Kanu-Marathon in Rheine auf der Ems ging es wie üblich mit den Short-Races los. Und entgegen aller Erwartungen fand Marcel sich kurz nach dem Start nicht im hinteren Teil des Feldes, sondern direkt in der Spitzengruppe wieder. Bereits mit der ersten Wende, in die er als Erster fahren konnten, gelang es, die Führungsgruppe deutlich zu verkleinern. Er kam auch als erstes in die Portage, wo er sich mit dem Norweger Syver Borge Saksvik endgülig absetzen konnte. Beide blieben bis nach der zweiten Portage zusammen, Marcel überquerte als Zweiter, aber in der Meisterschaftswertung eben als Erster, die Ziellinie.

Einen Tag später über die Langdistanz zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Die Führungsgruppe bestand zwar längere Zeit aus vier Booten. Letztlich konnten sich Marcel und Saksvik aber absetzen und es ging in derselben Reihenfolge wie am Vortag ins Ziel. Einen starken zweiten Platz belegte in der deutschen Wertung übrigens in beiden Rennen Andreas Heiliger (ECST Raunheim).

Sportlich hätten die Deutschen Meisterschaften damit für uns nicht besser laufen können. Worüber wir uns ebenfalls gefreut haben, ist die internationale Konkurrenz, welche die Rennen noch mal etwas spannender macht. Wir können also festhalten: Die Europameisterschaften können kommen!