Und wie immer, wenn der Frühling kommt, steigt auch die Vorfreude auf die neue Saison!
Die letzte Saison war sehr erfolgreich zu Ende gegangen: Nach den Weltmeisterschaften in Györ (Ungarn), bei denen wir mit einem richtig guten zehnten Platz zurückgekehrt sind, wurde das Trainingspensum zunächst deutlich reduziert. Marcel ist unter anderem noch bei den Norddeutschen Meisterschaften im Kanu-Marathon in Neumünster mitgefahren und holt sich hier erneut den Titel. Auch war er bei den niederländischen Meisterschaften im Kanu-Marathon in De Rijp (Nähe Amsterdam) dabei, wo er seine Konkurrenz ebenfalls hinter sich lassen konnte.
Als Abfahrtsrennen stand noch die Oker (Sprint und Classic) auf dem Programm. Im Kanurennsport waren wir auf der Hengelo-Regatta (Niederlande) dabei. In beiden Fällen auch wieder siegreich und mit Podestplatzierungen. Und natürlich waren wir bei der noch jungen Störtebeker-Herbstregatta, ausgerichtet von unserem Heimatverein, am Start. Teilnehmen durften wir überigens auch wieder beim Sportgipfel des Weser-Kurier, der im Mercedes-Kundencenter stattfand.
Im Winter fuhr Marcel beim Braunschweiger Kanumarathon mit Constanze Feine im Mix-Zweier, wobei sie wieder als erstes Boot über die Ziellinie kamen. Es folgte die Wintercupserie, bei der Marcel drei von vier Rennen mitfahren konnte: Herdecke, Rheine und beim Finale in Venlo (Niederlande). Die ersten beiden Rennen konnte er gewinnen, und auch in Venlo kam er als Erster über die Ziellinie, fand sich in der Ergebnisliste allerdings auf dem zweiten Platz wieder, da Finn Hartstein im Abfahrtsboot die zweitschnellste Zeit fuhr und das Reglement vorsieht, dass Abfahrtsboote eine Zeitgutschrift erhalten. Es reichte aber auf jeden Fall auch in diesem Winter wieder für den Gesamtsieg.
Und am vergangenen Wochenende nun startete Marcel beim Abfahrtsrennen auf der Fulda. Traditionell ist dies das erste Abfahrtsrennen im Jahr, bei dem der Großteil der deutschen Sportlerinnen und Sportler dabei sind. Und siehe da: Die sportliche Form scheint bereits besser zu sein als erwartet, denn Marcel gewann im Classic-Rennen eher unerwartet mit über zehn Sekunden Vorsprung.
Was mittlerweile aber auch klar wird: Aus beruflichen Gründen ist Sven seit Anfang Februar nicht mehr vollumfänglich im Training und das wird voraussichtlich bis zumindest Herbst auch so bleiben. Marcel dagagen wird ab Mitte des Jahres für einige Monate, ebenfalls aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten müssen. Damit könnte die EM im Kanu-Marathon in dieser Saison für Marcel das große Ziel werden. Aber lassen wir uns mal von den Entwicklungen überraschen, die noch so kommen werden.
Trotz der gemischten Saisonerwartungen: An Vorfreude für die bevorstehende Saison mangelt es uns auf keinen Fall!







